Bürstenmacher-Handwerk

Herstellung der Bürsten

Materialwahl, Befestigung und Zuschnitt bestimmen, wofür eine Bürste später geeignet ist.

Aufbau einer Bürste

Eine Bürste besteht aus einem Bürstenkörper und einem Besatz. Je nach Bauform kommen Griff, Stiel oder eine Einspannvorrichtung hinzu. Als Besatz dienen Naturfasern, Tierhaar oder Kunstfasern.

Besatzmaterialien

Rosshaar und Ziegenhaar eignen sich für feine Anwendungen. Pflanzenfasern wie Kokos, Arenga, Fibre/Tampico oder Piassava decken unterschiedliche Härtegrade ab. PPN und weitere Kunstfasern werden für widerstandsfähige Anwendungen eingesetzt.

Traditioneller Handeinzug

Beim Handeinzug wird der Besatz portionsweise in vorbereitete Öffnungen des Bürstenkörpers eingezogen und befestigt. Anschließend wird der Besatz ausgerichtet und zugeschnitten. Dieses arbeitsintensive Verfahren gehört zum traditionellen Bürstenmacher-Handwerk.

Weitere Fertigungsverfahren

Je nach Bürstenart gibt es gebundene, gestopfte, gestanzte oder gedrehte Bauformen. Entscheidend ist, dass Besatzhärte, Länge, Dichte und Körperform zum späteren Einsatz passen.

Mehr zur handwerklichen Produktion →